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Buchtipps - Krimis

Was macht Angela Merkel, nun, da sie in Rente ist? Ganz klar: Kriminalfälle in der Uckermark lösen. 

Der Obdachlose Miff Ferguson beobachtet einen Mord. Der Mörder versucht ihm die Sache anzuhängen und so sucht Miff Zuflucht bei seiner Tante in Weston St. Ambrose. Doch schnell wird eine zweite Leiche entdeckt und Miff befürchtet, der nächste Tote zu werden. Um das zu verhindern, müssen Inspector Jessica Campbell und Ian Carter erneut mit Mitchell und Markby zusammenarbeiten.

Für Hardboiled- und Noir-Fans kommt auf den letzten Metern des Jahres noch ein Highlight rein. Miron Zownir, der vor allem für seine drastischen Fotos bekannt ist, legt mit diesem Spannungsroman ein schwefeliges „Man on the Run“-Brett vor.

Nun ist Katenbüll Sörensens neue Heimat, die Wohnung in Hamburg endgültig aufgegeben. Aber die gewünschte und so dringend benötigte Ruhe findet Sörensen auch in Katenbüll nicht. Vor allem, nachdem ein Toter im Koog gefunden wird – mit einem Schraubenzieher im Oberkörper – und Tankwart Ole verschwunden ist. Ole, der doch bald Vater wird und so eine Art Freund von Sörensen ist. Hat er etwas mit dem Mord zu tun? Was ist mit der Witwe und dem Bruder des Toten?

Gunnar Barbarotti soll einen Vermissten finden. Einen Vermissten, der so realistische Krimis schreibt, dass man ihm auch im wahren Leben Morde zutraut. Der Autor Franz J. Lunde verschwand, nachdem ihm auf seiner Lesereise während mehrerer Lesungen merkwürdige Fragen gestellt wurden. Als kurze Zeit später eine Lyrikerin ebenfalls spurlos verschwindet, sucht Barbarotti nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten bei beiden Fällen, allerdings tappt er sehr lange im Dunkeln.

Kommissarin Isabelle Bonnet wird von ihrer guten Bekannten Yvonne gebeten ein Auge auf ihre Schwester zu haben, die berühmte Colette Gaspard. Die Diva wird von einem Stalker bedroht. Was als kleine Gefälligkeit beginnt, wächst sich bald zu einem kniffligen Fall aus, bei dem sich Isabelle nicht nur den Avancen der Diva erwehren muss, sondern auch ihr ganzer Spürsinn gefragt ist. Dabei bleibt ihr aber Gelegenheiten die provenzalische Sonne und Küche zu genießen.

Frau Helbing ist verwitwet, denkt beim Putzen nach, liest gern Krimis und verpasst selten eine Tatort-Folge. Da ist es kein Wunder, dass sie sich so ihre Gedanken macht, als ihr Nachbar tot aufgefunden wird: Ein Frauenschwarm, der gut und gerne lebte. Doch wer steckt hinter den rätselhaften Durchsuchungen in seiner Wohnung und was wird gesucht? Da die Polizei das Durcheinander nicht ernst nimmt, beginnt Frau Helbin selbst zu ermitteln. Ein ganz unaufgeregter aber sehr unterhaltsamer Krimi, der in Hamburg spielt. Empfohlen von Katja Müller

Anton Pirlo ist Strafverteidiger und Stolz darauf. Denn er kommt aus ganz anderen Verhältnissen und hat sich von seiner kriminellen Clan-Familie losgesagt. Sein erster Fall ist ein spektakulärer Mordprozess in der High Society der Stadt. Marlene von Späth soll ihren Ehemann, einen Bauunternehmer, aus Eifersucht uns Habgier ermordet haben. Doch Pirlo und seine Kanzleipartnerin Sophie Mahler sind von ihrer Unschuld überzeugt. Um diese zu beweisen, brauchen sie die Unterstützung von Pirlos Brüdern, in einer nicht ganz legalen Aktion.

Das Straßenschild, an dem Jack Reacher vorbei fährt, weist nach Lacona, New Hapshire. Jack Reacher ist noch nie dort gewesen, doch er weiß, dass sein Vater dort geboren worden ist. Spontan beschließt er, sich dort umzusehen. Schnell erfährt er, das es einen guten Grund gab, warum sein Vater diesen Ort verlassen hat und nie zurückgekehrt ist. Und auch Jack Reacher gerät ins Fadenkreuz skrupelloser Männer, die nur das große Geld in Auge haben und dafür über Leichen gehen.

Die achtzigjährige Joyce zieht in die idyllische Seniorenresidenz Coopers Chase in Kent. Ein friedlicher Ort, denkt sie. Dort wohnen bereits Elizabeth, Ron und Ibrahim oder, anders ausgedrückt, eine ehemalige Geheimagentin, ein ehemaliger Gewerkschaftsführer und ein ehemaliger Psychiater, die sich jeden Donnerstag zwecks Gehirnjogging im Puzzlezimmertreffen, um ungelöste Mordfälle zu lösen. Als direkt vor ihrer Haustür ein Mord verübt wird, können sie sich natürlich nicht zurückhalten und greifen der örtlichen Polizeidienststelle unter die Arme.